Wir sind eine Gruppe von Leuten, die sich dafür entschieden haben, ein unkommerzielles und selbstbestimmtes Fest zu organisieren, um in der Altmark einen Platz zu schaffen, wo Menschen die Möglichkeit haben sollen, zusammenzukommen, zu feiern und sich auszutauschen. Auf dem Festival sollen sich Menschen frei bewegen können. Anders als auf stumpfen Dorf- und Stadtfesten und in der Disko, wollen wir ein Miteinander ohne faschistische, nationale oder rassistische Ausgrenzungen und ohne den Zwang zur Anpassung. Zudem wollen wir den bürgerlichen Normalzustand aufheben und Schluss machen mit primitivem Mackerscheiß und starren Grenzen in den Köpfen. Neben der Bespaßung durch die Bands und Künstler_innen wird es auch einen Platz geben, an dem Infoveranstalltungen und Diskussionen stattfinden werden.

Um dem antikapitalistischen Ansatz gerecht zu werden und dieses Fest erst ermöglichen zu können, werden im Vorfeld Gelder durch Solistände und Spenden gesammelt. Der logistische Aufwand, der Auf- und Abbau sowie die Aufgaben während des Festes werden von einem großen Kreis aus Freund_innen und Unterstützer_innen übernommen. Ferner werden sämtliche überschüssigen Gelder an linke Projekte und Strukturen weitergeleitet, die sich dem alltäglichen Kampf für eine freie und emanzipatorische Gesellschaft angenommen haben.

Der Name „Hin und Wech“ lässt mehrere Interpretationen offen: Manch einer meint, die Altmark ist eine Gegend, da „biste einfach hin und wech…“ Andere Leute sind der Meinung, man kommt einmal in die Altmark – und will gleich wieder weg. Vielleicht bedeutet der Name auch nur, dass unser Fest ein schöner Ort zum Feiern sein soll, zu dem man kommt und sich „weghauen“ kann… Wie auch immer: Macht euch selbst ein Bild, kommt vorbei, feiert und habt eine schöne Zeit beim „Hin und Wech“!